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PATIENT GESUNDHEITSWESEN
Mission 2030
Gesundheit - Pflege - Leistungspartner
Version vom 23. Juli 2015

1.7 Schrotflintenmedizin vs. Personalisierte Medizin
Von der Symptombehandlung zur Kausaltherapie
Peter Oberender
FAKTEN • Viele Medikamente helfen nur selten. Die Ansprechrate auf die Behandlung (Truck-Response-Rate) erreicht nur
25 % bei der Krebsbehandlung, 30 % in der Alzheimertherapie, 50 % beim Gelenkrheuma,
57 % bei der Diabetesbehandlung und 30–60 % in der medikamentösen Therapie von Depressionen.
• Es handelt sich um eine sogenannte "Schrotflintentherapie": Nicht alle Schüsse des Jägers treffen die aufsteigende Ente!
THESE Viele der heute üblichen Therapien wurden nach dem Versuch-Irrtum-Prinzip entwickelt. Sie zeigen nicht die gewünschte therapeutische Wirkung und/oder führen häufig zu unerwünschten Nebenwirkungen. Gleich einer Schrotflinte zielen sie lediglich auf Symptome. Diese "Schrotflintentherapien" sind deshalb ineffizient und ineffektiv, verursachen aber hohe Kosten.

Mit der personalisierten (individualisierten) Medizin soll auf die spezifische Situation des Patienten eingegangen werden. Sie möchte die Ursachen einer Krankheit behandeln, was die Heilungschancen (Effektivität) erhöht und die Kosten (Effizienz) senkt.

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