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PATIENT GESUNDHEITSWESEN
Mission 2030

Autoren

Prof. Dr. Hans Adam
Studium der Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie an der Technischen Universität Berlin; wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Öffentliche Finanzen und Hochschulassistent am volkswirtschaftlichen Institut der Universität Hannover; wissenschaftlicher Preis Gesundheitsökonomie des Bundesministers für Arbeit und Sozialordnung 1982; Professor an der Hochschule für den öffentlichen Dienst Niedersachsen; Lehrbeauftragter an der Medizinischen Hochschule Hannover; seit 2007 Professur für Volkswirtschaftslehre, WiSo-Fakultät, Hochschule Osnabrück; Mitglied im gesundheitsökonomischen Ausschuss des Vereins für Socialpolitik. Forschungsschwerpunkte: Finanzwissenschaft und Gesundheitsökonomie.
Prof. Dr. oec. Volker Amelung
Prof. Dr. Volker Amelung studierte Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule St. Gallen und an der Universität Paris-Dauphine. Nach der Promotion arbeitete er an der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg und war über mehrere Jahre Gastwissenschaftler an der Columbia University in New York. Prof. Dr. Amelung hat eine Schwerpunktprofessur für Internationale Gesundheitssystemforschung an der Medizinischen Hochschule Hannover inne und ist als Berater für nationale und internationale Unternehmen im Gesundheitswesen tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Managed Care und Integrierte Versorgung. Seit 2007 ist Prof. Dr. Amelung Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Managed Care e. V. 2011 gründete er das private Institut für angewandte Versorgungsforschung GmbH (inav) in Berlin.
Dr. iur. Daniel Ammann M. mel.
Studium der Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin und Teilnehmer des deutsch-russischen Juristenaustauschprogramms. Er war Lehrbeauftragter am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht und Sozialrecht von Prof. Dr. Helge Sodan an der Freien Universität Berlin. Ebenfalls als wissenschaftlicher Mitarbeiter war er am Deutschen Institut für Gesundheitsrecht tätig und wurde mit einer umfassenden Arbeit zum Thema "Medizinethik und medizinethische Expertengremien" zum Dr. iur. an der Freien Universität Berlin promoviert. Anschließend absolvierte er den Studiengang "Medizin-Ethik-Recht" an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seither ist er Mitglied des interdisziplinären Forums Medizin- Ethik-Recht und der Gesellschaft für Ethik im digitalen Gesundheitswesen. Seinen juristischen Vorbereitungsdienst verbrachte er in Berlin und Dubai. Derzeit ist er als Richter auf Probe beim Amtsgericht Lichtenberg tätig.
Dr. med. dent. Gerhard Brodmann
Studium der Zahnmedizin an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen, anschließend Wehrdienst als Sanitätsoffizier, Niederlassung in eigener Praxis, Partner einer kieferchirurgisch-oralchirurgischen Praxisgemeinschaft, seit 2014 Partner der ZahnÄrzte am Fürstenhof Frankfurt und seit 2015 Partner der Praxis Prof. Dr. Dhom & Partner Ludwigshafen. Dr. Brodmann war des Weiteren in verantwortlichen Positionen bei der Gesetzlichen Krankenversicherung, beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung Rheinland- Pfalz, bei der Privaten Krankenversicherung, als Projektleiter International Public Health, als Berater des Bundesministeriums für Gesundheit sowie als Leiter der Stabsstelle Gesundheitsökonomie bei der Bayerischen Landeszahnärztekammer tätig. Sein Arbeitsschwerpunkt umfasst die Bereiche Change Management im Gesundheitswesen, Gesundheitsökonomie und Managed Care.
Prof. Dr. phil. Eugen Buß
Studium der Soziologie und Volkswirtschaft in Berlin, Kiel und Basel. Zunächst acht Jahre in einem multinationalen Konzern und einer Unternehmensberatung, seit 1987 als Universitätsprofessor und Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie und empirische Sozialforschung an der Universität Hohenheim in Stuttgart tätig. Er ist ständiger Gastprofessor an der Kulturakademie in Riga, Lettland; Lehrbeauftragter an der Wirtschafts- und Verwaltungsakademie Baden-Württemberg; wissenschaftlicher Vorsitzender des Beirats der Identity Foundation in Düsseldorf; Mitglied im Ausschuss für Ökumenische Diakonie der evangelischen Kirche und Management-Consultant in mehreren Unternehmen und Institutionen. Seine Forschungen beziehen sich derzeit auf den Werte- und Strukturwandel in Deutschland, auf Fragen der interkulturellen Kommunikation, der Unternehmensethik und auf wertorientierte Managementstrategien.
Wolfram-Arnim Candidus
Groß- und Außenhandelskaufmann, staatlich geprüfter Krankenpfleger, von 2006 Präsident der Bürgerinitiative Gesundheit e. V. - vormals Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten e. V., 1988 Gründer und Vorsitzender des Beraternetzwerkes Strategie Team Unternehmenssteuerung e. V. Zwei Jahrzehnte internationale Managementerfahrung im Bereich Marketing und Geschäftsführung deutscher und amerikanischer Unternehmen des Gesundheitsmarktes, 28 Jahre freiberuflicher Unternehmens- und Personalberater mit dem Ziel der Ausrichtung aller Berufsgruppen und Institutionen auf die Anforderungen der Bürger und Zahler mit optimaler Prozess- und Personalsteuerung, intensive Einflussnahme durch Gespräche, Publikationen, Vorträge auf die Vielfalt der Personen und Institutionen, die sich selbst durch egoistisches Einzelinteresse gefährden.
Prof. Dr. rer. pol. Anja Engelmann
Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Heilbronn, Standort Reinhold- Würth-Hochschule Künzelsau. Studium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Heidelberg, Saarbrücken und Freiburg. Promotion an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Bereich Gesundheitspolitik. Sie hatte einen Lehrauftrag an der Universität Bayreuth im Bereich Gesundheitsökonomie. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit war sie im Bereich Gesundheitspolitik bei der Bayer AG, der Mallinckrodt Deutschland GmbH und bei Lilly Deutschland GmbH beschäftigt. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Mikroökonomie, Wirtschaftspolitik, Gesundheitsökonomie und Kulturökonomie.
Prof. Dr. med. Andreas Frewer M.A.
1987-1994 Studium der Philosophie, Medizingeschichte und Humanmedizin in München, Erlangen, Marburg und Berlin mit Abschnitten in Wien, Oxford und Jerusalem. 1994-1998 Arzt in Berlin, Virchow-Klinikum/Charité (u. a. Innere, Nephrologie, Intensivmedizin, Onkologie, Notaufnahme). 1998 Promotion Medizinethik FU Berlin (summa cum laude). 1998-2002 Assistent Univ. Göttingen. 2002-2003 European Master of Bioethics an vier europ. Univ. (summa cum laude). 2002-2006 W1-Prof. Medizinethik MH Hannover, 2006 Habilitation für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin. Seit 2006 Professur für Ethik in der Medizin an der Univ. Erlangen-Nürnberg. Leiter der Geschäftsstelle des Ethikkomitees. Ca. 200 Publikationen, Herausgeber von zehn Fachbuchreihen, Mitglied interationaler Editorial Boards und der "Akademie für Ethik in der Medizin". 2012 Award der Fondation Brocher (Genf).
Prof. Dr. phil. habil. Stefan Görres
Seit 1994 Professur an der Universität Bremen mit Schwerpunkten in Pflegewissenschaft und Gerontologie. Dekan des Fachbereichs 11 der Human- und Gesundheitswissenschaften. Mitglied des Direktoriums des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP). Stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Pflege (DCGP). Zahlreiche Veröffentlichungen u. a. zu Themen wie Zukunft der Pflege, Professionalisierung von Pflegeberufen, zukünftige Versorgungsstrukturen, Qualitätssicherung und Steuerungsmodelle in der Pflege. Mitherausgeber von wissenschaftlichen Buchreihen. Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Jurys sowie in wissenschaftlichen Beiräten bei Stiftungen und Unternehmen. Gutachten und Beratungen u. a. für Ministerien auf der Bundes- und Landesebene.
Prof. Dr. rer. pol. Wolfgang Greiner
Seit April 2005 Inhaber des Lehrstuhls für "Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement" an der Universität Bielefeld. 1999 wurde er in das Board der Euro- Qol-Foundation in Rotterdam gewählt. Er gehört zudem den wissenschaftlichen Beiräten der Techniker Krankenkasse und der DAK sowie dem Aufsichtsrat der Rehabilitationskliniken in Bad Lippspringe an. Von Mai 2007 bis März 2008 gehörte Prof. Greiner dem wissenschaftlichen Beirat für die Neugestaltung des Risikostrukturausgleiches in der gesetzlichen Krankenversicherung an. Seit Mitte 2010 ist er zudem Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen beim Bundesgesundheitsministerium. Prof. Greiner ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (dggö), deren erweitertem Vorstand er von Beginn an in verschiedenen Funktionen angehört, derzeit als designierter Vorsitzender des Vorstandes.
PD Dr. med. Christiane S. Hartog
Frau Dr. Hartog arbeitet seit Jahren in Qualitäts- und Sepsis-Projekten der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Sie ist Fachärztin für Allgemeinmedizin; ihr besonderer Schwerpunkt ist die patienten- und familienzentrierte Behandlung auf der Intensivstation. Seit 2010 führt sie eine BMBF-geförderte Arbeitsgruppe am Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Center for Sepsis Control & Care zum Thema "Therapieentscheidungen". Frau Dr. Hartog ist an nationalen und internationalen klinische Studien zur Versorgung von intensivmedizinischen Patienten und Angehörigen beteiligt und ist Herausgeberin eines Lehrbuches zur "End-of-life Care in der Intensivmedizin".
Prof. Dr. phil. Johannes Kemser
1976 Promotion am Fachbereich Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. 1976-1981 Leiter Kinder-/Jugenddorf, Alten/Pflegeheim in Niedersachsen. 1981-1984 Professor für Soziale Arbeit an der ASH Berlin, seit 1984 an der KSFH München. 1994 Gründungsdekan des Fachbereichs Pflege, bis 2013 Dekan der Fakultät. Gründungsmitglied des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip) Köln, seit 2009 Vorsitzender des Verwaltungsrates. Preisträger der Bayerischen Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege 2014.
Prof. Dr. phil. Andrea Kerres
1992 Promotion an der Fakultät für Psychologie an der Ruhr Universität Bochum seit 1996 Professorin an der KSFH München am Fachbereich Pflege 2009-2013 Studiendekanin des Fachbereichs Pflege seit 2013 Studiengangsleiterin des Studiengangs Pflegepädagogik seit 30 Jahren als psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis tätig mit dem Schwerpunkt Psychotraumatologie.
Prof. Dr. med. Marion Kiechle
Direktorin der Frauenklinik des Klinikums Rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) und Lehrstuhlinhaberin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Seit 2001 ist sie die Gründungsvorsitzende der Bioethik-Kommission der Bayerischen Staatsregierung und stellvertretende Vorsitzende der Zentralen Ethikkommission für Stammzellforschung der Deutschen Bundesregierung. Seit 2014 ist sie Mitglied in der Leopoldina. Im Alter von 47 Jahren wurde ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der gynäkologischen Onkologie, wobei sie sich vor allem mit erblichen Krebserkrankungen der Frau und der Etablierung individualisierter Krebstargets befasst.
Prof. Dr. mult. Nikolaus Knoepffler
Seit 2002 Lehrstuhlinhaber für Angewandte Ethik an der Friedrich-Schiller‐Universität Jena (FSU), Leiter des Bereichs "Ethik in den Wissenschaften" der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der FSU Jena und des fakultätsübergreifenden Ethikzentrums der FSU sowie Zweitmitglied der medizinischen Fakultät mit Zuständigkeit für den Bereich "Ethik in der Medizin" (seit 2005). Mitglied der Zentralen Ethikkommission für Stammzellforschung der Bundesregierung und der Bioethikkommission der Bayer. Staatsregierung, Präsident des Global Applied Ethics Network, Vizepräsident der Deutschen Akademie für Transplantationsmedizin sowie Präsident der Ethikkommission der FSV der FSU Jena, Gutachter für die Europäische Kommission im Bereich Landwirtschaft, für die DFG, das BMBF, die VW-Stiftung und andere Stiftungen, Mitglied im Merck Bioethics Advisory Panel. Seine derzeitigen Forschungsschwerpunkte sind medizinethische Fragen am Lebensanfang und -ende sowie die Gerechtigkeit im Gesundheitswesen.
Peter Knüpper
Studium der Rechtswissenschaften in Mainz. Anschließend mehr als zehn Jahre in Kommunalverwaltung und -politik in Rheinland-Pfalz. Seit 1995 ist er Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Landeszahnärztekammer und war von 2002 bis 2007 ehrenamtlicher Generalsekretär des Verbands Freier Berufe in Bayern. An der Ludwig-Maximilians- Universität hat der auf das Medizinrecht spezialisierte Rechtsanwalt einen Lehrauftrag für die Geschichte der Medizin und Berufsethik. Als Autor wirkte er u. a. mit am Handbuch Medizinrecht (Deutscher Anwaltsverlag), an der Gesundheitspolitischen Agenda (Beske Institut für Gesundheitssystemforschung, 2009), am Großkommentar Gesundheitsrecht - SGB V, SGB XI (Berchtold, Huster, Rehborn, Nomos-Verlag 2015) sowie am Weißbuch ZahnMedizin (Quintessenz-Verlag, 2007). Knüpper war Mitglied im Landesvorstand des Gesundheitspolitischen Arbeitskreises der CSU, dem Mittelstandsausschuss der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und arbeitet in der Kommission Gesundheitspolitik der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU/CSU mit.
Prof. Dr. med. Peter Kolominsky-Rabas
Prof. Kolominsky-Rabas ist Direktor des Interdisziplinären Zentrums für Health Technology Assessment (HTA) & Public Health der Universität Erlangen-Nürnberg, ist Facharzt für Neurologie und besitzt die Zusatzqualifikation "Ärztliches Qualitätsmanagement". Seine Forschungsschwerpunkte sind in den Bereichen Health Technology Assessment (HTA), Gesundheitsökonomie und Market Access angesiedelt. 1981-1988 Studium der Humanmedizin in Münster, München, St. Johns/ Kanada und San Francisco/USA sowie Sinologie und Kunstgeschichte. 2003 habilitierte er an der Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Thema "Epidemiologie und Versorgungsforschung". 2006 MBA-Abschluss an der Universität Bayreuth bei Prof. Peter Oberender. 2005-2008 Aufbau und Leitung des Ressorts "Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung" am Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln. Hier war er verantwortlich für die Einführung der Kosten-Nutzen-Bewertung für Gesundheitstechnologien im dt. Gesundheitswesen sowie der Strukturierung von HTA im Bereich der GKV.
Dr. rer. pol. Oliver Koppel
Diplom-Volkswirt und Senior Economist; nach dem Studium an der Universität Bonn und Promotion an der Universität Köln wechselte er 2005 als Experte für Arbeitsmarkt- und Berufsstatistik zum Institut der deutschen Wirtschaft Köln e. V., dem führenden privaten Wirtschaftsforschungsinstitut in Deutschland. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte beinhalten den Arbeitsmarkt für technisch- naturwissenschaftliche Fachkräfte und Mediziner, die Analyse demografischer Entwicklungen sowie die volkswirtschaftliche Bedeutung von Zu- und Abwanderung.
Dr. rer. pol. Christian Maier
Dr. Christian Maier hat an der Universität Bayreuth am Lehrstuhl Volkswirtschaftslehre III, insb. Finanzwissenschaft, eine Stelle als Akademischer Rat inne. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der TU Bergakademie Freiberg und der Universität Bayreuth folgte die Promotion zu Anreizen zur informellen Pflege im europäischen Vergleich. Sein primäres Forschungsinteresse gilt Themen der Sozialpolitik und der Gesundheitsökonomie, insbesondere der Pflegeversicherung und der Nachhaltigkeit der Systeme der sozialen Sicherung.
Prof. Dr. mult. Klaus Mainzer MCTS
Nach Studium der Mathematik, Physik und Philosophie folgten Promotion und Habilitation in Münster, 1980 Heisenbergstipendiat, 1980-1988 Professor für Grundlagen der exakten Wissenschaften, Dekan und Prorektor der Universität Konstanz, 1988-2008 Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der Universität Augsburg, Direktor des Instituts für Interdisziplinäre Informatik; seit 2008 Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie, Direktor der Carl-von-Linde-Akademie bis 2015, 2012-2014 Gründungsdirektor des Munich Center for Technology in Society (MCTS) an der Technischen Universität München (TUM); Mitglied u.a. der Academy of Europe (Academia Europaea), der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und Autor zahlreicher Bücher. Forschungsschwerpunkte: Komplexitätstheorie, Grundlagen der Künstlichen Intelligenz, Robotik und Big Data.
Dr. rer. pol. Roman Mennicken
Dr. Roman Mennicken studierte Gesundheitsökonomie und Public Health in Deutschland und Neuseeland. Zuvor absolvierte er eine Ausbildung zum Krankenpfleger in Deutschland und arbeitete als examinierte Pflegekraft in England. Zwischen 2007 und 2010 promovierte er an der Universität zu Köln am Seminar für Management im Gesundheitswesen und war bis April 2014 im Kompetenzbereich Gesundheit des Rheinisch- Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung tätig. Seit Mai 2014 arbeitet er als Gesundheitswissenschaftler im Qualitätsmanagement des Landschaftsverbands Rheinland. Seine Forschungsinteressen gelten angewandten ökonometrischen Fragestellungen im Bereich der Gesundheitswissenschaften mit Schwerpunkt auf dem stationären Gesundheitssektor, insbesondere Fragen zur Qualität von Leistungserbringern.
Prof. Dr. Dr. Elmar Nass
Bankkaufmann, Studium der katholischen Theologie, Sozialwissenschaften und Philosophie in Bonn, Rom und Trier. 1994 Priesterweihe in Rom, 1995-1999 Kaplan am Niederrhein. 2003 Promotion Christliche Sozialwissenschaften in Trier zum Thema "Der Mensch als Ziel der Wirtschaftsethik", 2006 Promotion Sozialökonomik in Bochum zum Thema "Der humangerechte Sozialstaat". 2006-2013 Leitung der Fortbildung pastoraler Dienste im Bistum Aachen. 2007 Domvikar. 2007-2011 wissenschaftlicher Leiter der Grundwertekommission der CDA Deutschland. Lehraufträge in Bochum, Essen, Köln und Aachen. 2007-2012 Lehrstuhlvertretung Christliche Gesellschaftslehre in Bonn. Seit April 2013 Professor für Wirtschafts- und Sozialethik an der Wilhelm-Löhe-Hochschule Fürth. 2014 Habilitation an der Philosophischen Fakultät der RWTH Aachen und Venia Legendi in Christlicher Wirtschaftsund Sozialethik. Forschungsschwerpunkte: Sprachfähigkeit christlicher Sozialethik, Ethik der Gesundheitswirtschaft, Sozialer Humanismus, Eigentums- und Währungsordnung.
Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender
Direktor der Forschungsstelle für Sozialrecht und Gesundheitsökonomie, Universität Bayreuth, Direktor des Instituts für angewandte Gesundheitsökonomie sowie Inhaber und Seniorpartner der Unternehmensberatung Oberender & Partner. Ordinarius für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth bis SS 2007, Gründungspräsident der Wilhelm-Löhe-Hochschule Fürth, Beauftragter für die Gesundheitswirtschaft Bayern, Mitglied der Bayerischen Bioethik-Kommission, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der CURANUM Akademie, Mitglied des Beirats der VAMED, Mitglied des Verwaltungsrates des Universitätsklinikums Jena sowie des Universitätsklinikums des Saarlandes, Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Gastprofessor an der "Shanghai University of International Studies" (SISU), Mitglied der Enquéte-Kommission "Strukturreform der gesetzlichen Krankenversicherung" des Deutschen Bundestages (1987-1990), Mitglied des Wissenschaftsrates (1999-2005).
Diana Constanze Ostermann M.Sc.
Diana Ostermann (geb. 1991) - Master of Science in Healthcare Policy, Innovation and Management der Universität Maastricht (Niderlande). Zuvor hat sie ihren Bachelor of Science in Gesundheitsökonomie an der Universität zu Köln abgeschlossen (2010-2013). Frau Ostermann hat diverse Praktika in Krankenhäusern absolviert und ein Jahr als studentische Hilfskraft in der Ethikkommission der Universitätsklinik Köln gearbeitet. Ihre Masterarbeit hat sie am Klinikum der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main über Einflussfaktoren bei der Implementierung von Critical Incident Reporting Systems (CIRS) in deutschen Krankenhäusern geschrieben.
Dr. P. H. Susanne Ozegowski M. Sc., MPH
Dr. Susanne Ozegowski ist Geschäftsführerin des Bundesverbands Managed Care e. V. Zuvor war sie von 2008 bis 2014 bei der internationalen Unternehmensberatung The Boston Consulting Group tätig, vorwiegend in der Beratung von Finanzdienstleistern und Krankenkassen. Frau Dr. Ozegowski hat einen Bachelor in Internationalen Beziehungen der TU Dresden und einen Master of Science in Communication and Economics der Universität Lugano. Außerdem erlangte sie einen Master of Public Health der Charité Berlin und promovierte an der TU Berlin über "Regionale Unterschiede in der ambulanten Versorgung".
Prof. Dr. rer. oec. Bernd Raffelhüschen
Bernd Raffelhüschen (geb. 1957, verheiratet, drei Kinder) ist Professor für Finanzwissenschaft und Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge an der Albert- Ludwigs-Universität Freiburg und Prof. II. (10 %) an der Universität Bergen, Norwegen. Er studierte in Kiel, Berlin und Aarhus (Dänemark) Volkswirtschaftslehre und promovierte bzw. habilitierte in diesem Fach an der Universität Kiel. Zahlreiche Auslandsaufenthalte führten ihn u.a. in die USA aber auch immer wieder in die skandinavischen Länder. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Sozial- und Steuerpolitik, insbesondere der Alterssicherung, Gesundheitsökonomie und Pflegevorsorge. Neben seiner Mitwirkung an internationalen Forschungsprojekten beteiligt er sich - zum Beispiel als Mitglied der Rürup-Kommission, der Kommission Steuergesetzbuch oder als Vorstand der Stiftung Marktwirtschaft - an Fragen der praktischen Sozialpolitik.
Dr. rer. pol. Asarnusch Rashid
Dr. Asarnusch Rashid studierte und promovierte Informatik am Karlsruher Institut für Technologie. Er leitet die Forschung und Entwicklung am Zentrum für Telemedizin in Bad Kissingen. Zuvor arbeitete er am FZI Forschungszentrum Informatik und leitete die Abteilung Health Care Logistics. Sein Forschungsinteresse liegt in der Gestaltung und Evaluation von Informationssystemen im Gesundheitswesen, um die Vernetzung zwischen Ärzten, Rettungsdiensten, Pflege, Patienten, Angehörigen etc. zu verbessern und einen Beitrag in Richtung einer standardisierten und bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung zu leisten. Seine Schwerpunkte liegen in den Themenbereichen 1) Telematik im Notfallmanagement und Rettungswesen, 2) technische Assistenzsysteme in der ambulanten und stationären Pflege, 3) verteilte elektronische Patientenakten, Telemedizin und Netzwerkmedizin und 5) Analytics und Data-Warehousing. Er hat mit seinem Team und Projektpartnern bereits den Golden Helix Award 2008, den Karl-Storz-Telemedizinpreis 2012 und den eHealth-Preis des eGovernment-Wettbewerbs 2014 gewonnen.
Prof. Dr. med. Konrad Reinhart
Prof. Reinhart ist seit 1993 Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Universitätsklinik Jena. Sein besonderes Interesse gilt seit vielen Jahren der Bekämpfung der Sepsis. Er ist Initiator und Leiter großer klinischer Studien zur Evaluierung von Diagnostika und Therapeutika der Sepsis, betreibt Versorgungsforschung durch epidemiologische Studien in diesem Bereich und hat den "Welt-Sepsis-Tag" ins Leben gerufen (www.world-sepsisday.org). Prof. Reinhart ist Gründungsvorstand von mehreren interdisziplinären Einrichtungen und Verbünden, die zur Sepsis forschen (Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum Center for Sepsis Control & Care; Zentrum für Innovationskompetenz (ZIK) Septomics; Kompetenz Netzwerk für Sepsisforschung SepNet), Forschungspreisträger des Freistaates Thüringen und Mitglied der Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften.
Dr. rer. pol. Günther Sauerbrey
Dr. Günther Sauerbrey (Jahrg. 1948), Dipl. Kfm. (1974); Merz Pharmaceuticals GmbH, 23 Jahre Marketing- und Vertriebsleitung Pharma, 12 Jahre Leitung Health Care Relations (1975-2013); Mitglied im Vorstand bzw. stv. Vorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie, BPI (1996-2005); zahlreiche Veröffentlichungen zu gesundheitspolitischen Themen, insbesondere zu Reformgesetzen des SGB V und des SGB XI sowie zum Schnittstellenbereich zwischen medizinischer und pflegerischer Versorgung bei chronischen Erkrankungen; Promotion zum Dr. rer.pol. (2013); Mitglied der Gesundheitskommission der MIT (Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU) seit 2002.
Sandra Schaller
Diplom-Sozialwirtin Sandra Schaller studierte Sozialwissenschaften (Schwerpunkte Volkswirtschaftslehre, empirische Sozialforschung) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Anschließend war sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für empirische Soziologie der FAU (IfeS) tätig. Seit 2012 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Interdisziplinären Zentrum für Health Technology Assessment (HTA) und Public Health (IZPH) der FAU. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Versorgungsforschung (Schwerpunkt: Demenz), Gesundheitsökonomie sowie im Bereich eHealth.
Prof. Dr. jur. Thomas Schlegel
Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei für Medizinrecht - Prof. Schlegel Hohmann Mangold & Partner in Frankfurt/Main. Professor für Arzt- und Medizinrecht an der Hochschule Fresenius, Idstein/Ts. im Fachbereich Gesundheitsökonomie und interdisziplinäre Versorgungsforschung im Institut für Gesundheitsökonomie, -ethik und -recht (IGÖ) sowie im Masterprogramm International Pharmacoeconomics & Health Economics, Universität Cardiff (GB). Chefredakteur von MedizinRecht.de und Geschäftsführer der CuraControl GmbH (curacontrol.de) sowie des Instituts für Gesundheitsökonomie, -ethik und -recht (IGÖ) (irwg.de) und Autor zahlreicher Wirtschafts- und Rechtspublikationen im Gesundheitswesen. Wissenschaftlicher Beirat der aescuvest GmbH.
Prof. Dr. rer. pol. Andreas Schmid
Prof. Dr. Andreas Schmid hat an der Universität Bayreuth die Juniorprofessur Gesundheitsmanagement inne. Nach seinem Studium der Gesundheitsökonomie mit längeren Auslandsaufenthalten in den USA (University of North Carolina in Chapel Hill) und England (Leeds Teaching Hospitals NHS Trust) folgte die Promotion zu Konsolidierungs- und Konzentrationsprozessen im Krankenhaussektor. Die Arbeit wurde 2013 mit dem Ludwig-Erhard-Preis ausgezeichnet. Sein primäres Forschungsinteresse gilt Krankenhausmärkten sowie der Koordination und Kooperation von Leistungserbringern. Er ist Vorsitzender des Ausschusses Stationäre Versorgung und Mitglied im erweiterten Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (dggö).
Prof. Dr. rer. oec. Hendrik Schmitz
Prof. Dr. Hendrik Schmitz studierte Volkswirtschaftslehre an der FU Berlin und der Universidad Carlos III de Madrid. 2006 wurde er Stipendiat der Ruhr Graduate School in Economics und schloss seine Promotion 2011 an der Universität Duisburg-Essen ab. Von 2010-2012 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kompetenzbereich "Gesundheit" des RWI (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung) und von 2011-2014 Juniorprofessor für Gesundheitsökonomik an der Universität Duisburg- Essen und Mitglied des Gesundheitsökonomischen Zentrums CINCH in Essen. Seit August 2014 ist er Inhaber der Professur für Statistik und Quantitative Methoden der Empirischen Wirtschaftsforschung an der Universität Paderborn. Seine Forschungsinteressen liegen in der Mikroökonometrie mit Anwendungen in der Gesundheitsökonomik, insbesondere Krankenversicherung, Angehörigenpflege und Effizienz im stationären Sektor.
Marc Schreiner
Rechtsanwalt Marc Schreiner, LL.M. (Europäische Integration), Studium der Rechtswissenschaften/ Referendariat sowie Aufbaustudium jeweils mit besonderem Fokus auf EU-Recht. Er arbeitete für Fraktionen im Europäischen Parlament sowie im Landtag von Rheinland- Pfalz und war Berater in einer Unternehmensberatung mit Sitz in Brüssel. Seit 2006 ist er für die DKG - Deutsche Krankenhausgesellschaft in Berlin und Brüssel mit der Interessenvertretung der deutschen Krankenhäuser auf EU-Ebene betraut. Unter anderem war er Vorstandsmitglied beim europäischen Krankenhausverband HOPE und von der Bundesregierung ernannter "Nationaler Experte" für die Verhandlungen zum Rechtsrahmen für "Europäische Referenznetzwerke". Seine Themenschwerpunkte liegen neben EU-Gesundheitspolitik in den Bereichen Binnenmarkt-, Sozial- und Wettbewerbsrecht sowie in institutionellen Fragen der Europäischen Union.
Prof. Dr. rer. oec. Jonas Schreyögg
Prof. Dr. Schreyögg ist Inhaber des Lehrstuhls für Management im Gesundheitswesen an der Universität Hamburg und wissenschaftlicher Direktor des Hamburg Center for Health Economics (HCHE). Er ist gleichzeitig assoziierter Forscher an der Stanford University. Vor seiner Berufung an die Universität Hamburg war Herr Schreyögg Professor für Health Services Management an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Abteilungsleiter am Helmholtz-Zentrum München (2009-2010). Zuvor war er als Juniorprofessor an der Technischen Universität Berlin tätig (2007-2008), wo er sich im Jahre 2008 auch habilitierte. Von 2006-2007 war Herr Schreyögg Harkness Fellow an der Stanford University. Er erhielt ein Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie zahlreiche Preise und Forschungsstipendien. Herr Schreyögg verbrachte Lehr- und Forschungsaufenthalte in Norwegen, Singapur, Taiwan und den USA.
Prof. i. R. Dr. rer. biol. hum. Hans-Konrad Selbmann
Schatzmeister der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, acht Jahre Vorsitzender der Leitlinienkommission der AWMF, ehem. Direktor des Instituts für Medizinische Informationsverarbeitung der Universität Tübingen, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen (1993-1995), ehem. Mtgl. des Sachverständigenrates der Konzertierten Aktion für das Gesundheitswesen (1988-1991), Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Seine Forschungsthemen und Publikationen liegen im Bereich der evaluativen Versorgungsforschung, des ärztlichen Qualitätsmanagements, der Epidemiologie und der Entwicklung von Leitlinien ärztlichen Handelns.
Prof. Dr. iur. Helge Sodan
Promotion zum Dr. iur. 1987 durch den Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin; Habilitation zum Dr. iur. habil. 1996 durch die Juristische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 1997 ist Sodan Inhaber des Lehrstuhls für Staats- und Verwaltungsrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht und Sozialrecht an der Freien Universität Berlin. Seit 2006 ist er überdies Vorstandsvorsitzender und Direktor des Deutschen Instituts für Gesundheitsrecht (DIGR). Seit 2003 ist er wissenschaftlicher Leiter der "Berliner Gespräche zum Gesundheitsrecht". Von 2000 bis 2007 war er Präsident des Verfassungsgerichtshofes des Landes Berlin und hat in dieser Funktion an insgesamt über 1.300 verfassungsgerichtlichen Entscheidungen mitgewirkt. Sodan war ferner Vizepräsident des Deutschen Juristentages 2002 und Mitglied des Beirates der Bertelsmann Stiftung, Zentrum für Gesundheitspolitik.
Ulrich Sommer
Ulrich Sommer ist seit dem 1. Juli 2012 Mitglied des Vorstands der Deutschen Apotheker- und Ärztebank. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann trat Sommer 1986 in die apoBank ein. Hier nahm er verschiedene Funktionen wahr, unter anderem im Bereich der Institutionellen Kundenbetreuung. 1993 wechselte Sommer zur IKB, wo er als Prokurist im Bereich Wertpapierhandel und Kundenbetreuung tätig war. 1994 kehrte Sommer zur apoBank zurück und leitete hier die Abteilung Institutionelle Kundenbetreuung. Später übernahm er als Direktor und Leiter die Verantwortung für den Bereich Wertpapierhandel und Institutionelle Kundenbetreuung. Im Dezember 2010 wurde Sommer zum Bereichsvorstand ernannt. In dieser Funktion leitete er die Bereiche Standesorganisationen, Großkunden und Märkte. Mit Wirkung zum 1. Juli 2012 wurde Sommer zum Vorstand der apoBank bestellt.
Prof. i.R. Dr. med. Klaus Thielmann
Medizinstudium an der Universität Leipzig u. Med. Akademie Erfurt, Schiffsarzt Deutsche Seereederei, wiss. Assistent am Institut für Physiologische Chemie (Universitäten Greifswald u. Jena), Habilitation in Med. Biochemie, Gastprofessor für Med. Biochemie am Nationalen Zentrum für Wissenschaftliche Forschung Havanna, Direktor des Instituts für Pathobiochemie der Med. Akademie Erfurt. Stellv. Minister für Hoch- und Fachschulwesen, Minister für Gesundheitswesen der DDR 1989/90, Professur für Pathobiochemie am Institut für Pathologie der Humboldt- Universität Berlin, Berater der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung für Entwicklungsprojekte in Russland und Mittelasien, Leiter des EU/ TACIS- Projekts "Russian Federation: Support to Public Health Management", Initiator des Projekts "Individuelle und soziale Gesundheitsdeterminanten in der familienärztlichen Praxis" Havanna. Sprachen: Sorbisch, Englisch, Spanisch, Russisch, Französisch.
Jürgen Turek M.A.
Studium der Politikwissenschaft, Publizistik und Soziologie an der Johannes-Gutenberg- Universität Mainz. Nach dem Studium stellvertretender Leiter der Bertelsmann Forschungsgruppe Politik, Leiter der Forschungsgruppe Zukunftsfragen, Geschäftsführer und Stellvertretender Direktor am Centrum für angewandte Politikforschung (C•A•P) der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Jürgen Turek ist seit 2011 freiberuflicher Publizist und Kommunikationsberater und Senior Fellow des C•A•P. Themenfelder liegen unter anderem in den Bereichen Technologieentwicklung und politische Perzeption, z. B. im Gesundheitswesen. In diesem Rahmen leitete er von 2004 bis 2011 das Projekt "Telemedizin" am C•A•P, das als hochkarätiger Stakeholderdialog zwischen Leistungserbringern, Leistungsträgern, Gesundheitspolitik und Patienten konzipiert war (www.turek-consulting.de/projekte/telemedizin.php).
Prof. Dr. rer. oec. Volker Ulrich
Prof. Dr. Volker Ulrich ist Finanzwissenschaftler mit Spezialisierung auf dem Gebiet der Gesundheitsökonomie. Nach Promotion und Habilitation an der Universität Mannheim und Stationen an der Universität der Bundeswehr München und an der Universität Greifswald ist er seit 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft an der Universität Bayreuth. Er ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs beim Bundesversicherungsamt, des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesverbands Managed Care, des Präsidiums der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen und des Gesundheitsökonomischen Ausschusses im Verein für Socialpolitik. Im akademischen Turnus 2010/11 war er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie. Forschungsschwerpunkte sind Fragestellungen der Finanzwissenschaft, der Gesundheitsökonomie und des Umbaus der sozialen Sicherungssysteme.
Dr. phil. Notker Wolf
Dr. phil. Notker Wolf OSB, geb. 1940 in Bad Grönenbach/Allgäu, trat 1961 in die Benediktiner- Erzabtei St. Ottilien ein, studierte Philosophie an der Päpstl. Hochschule S. Anselmo in Rom, Theologie und Naturwissenschaften an der LMU München. 1968 wurde er zum Priester geweiht, 1971 als Dozent an die Benediktinerhochschule S. Anselmo nach Rom berufen. 1977 wurde er zum Erzabt von St. Ottilien gewählt und damit auch zum Abtpräses der weltweiten Ottilianer Benediktinerkongregation. Im Jahre 2000 wurde er zum Abtprimas der Benediktinerkonföderation gewählt, 2008 und 2012 wurde er jeweils um weitere vier Jahre gewählt. Daneben ist er Autor mehrerer Bestsellerbücher. Seine Hobbys sind Querflöte, E-Gitarre und Sprachen. Dienstreisen in zahlreiche Länder ermöglichen ihm die Erfahrung mit unterschiedlichsten Kulturen. Er ist engagiert im interreligiösen Dialog. In der VR China und in Nordkorea hat er zwei Krankenhäuser gebaut.
Prof. Dr. rer. pol. habil. Jürgen Zerth
Studium der Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkten Sozialpolitik und Gesundheitsökonomie. Er ist Institutsleiter am Forschungsinstitut IDC an der Wilhelm-Löhe- Hochschule in Fürth. Er hatte die Lehrstuhlvertretung für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftspolitik, an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg übernommen und hatte einen Lehrauftrag für Gesundheitsökonomie an der Universität Jena, war Gastdozent für Mikroökonomie an der SISU, Shanghai, sowie Geschäftsführer der Forschungsstelle Sozialrecht und Gesundheitsökonomie der Universität Bayreuth. Seine Forschungsarbeiten sind die Gesundheitsökonomie mit Schwerpunkten Mikroökonomie/ Industrieökonomik und Gesundheitsökonomie sowie die Evaluation Normativer Institutionenökonomik und Ethik sowie Management in Gesundheitsund Pflegeeinrichtungen.